Der große EM-Favorit Spanien hat sich im Finale der diesjährigen Europameisterschaft souverän gegen Italien durchgesetzt.
Von der ersten Minute an dominierten starke Spanier, angeführt von den Barca-Stars Iniesta & Xavi, dass EM-Finale. Nach einer knappen Viertelstunde erzielten die Spanier nach einer Weltklassekombination, an der Iniesta, Fabregas und Silva beteiligt waren, den Führungstreffer zum 1:0. David Silva köpfte den Ball ins linke Eck und lies Torhüter Buffon nicht den Hauch einer Chance. In der 41. Minute zeigte Xavi einmal mehr sein ganzes Können: Der Barca-Star bekam den Ball von links von Jordi Alba, der direkt in die Spitze durchstartete. Als Nächstes folgte ein Pass, den neben Xavi, höchstens 2-3 weitere Spieler in dieser Form spielen können. Alba hatte nach dieser Weltklasse-Vorarbeit leichtes Spiel und schoss den Ball gekonnt an Buffon zum 2:0 vorbei.
Auf italienischer Seite konnten lediglich Balotelli und Sturmpartner Cassano in der ersten Halbzeit hin und wieder einzelne Nadelstiche setzen. In der 29. Minute klaute Daniele de Rossi Xavi im Mittefeld den Ball und passte zu Balotelli. Der Star von Manchester City leitete den Ball zu Cassano auf der rechten Seite weiter und dieser ließ Arbeloa gekonnt aussteigen. Der anschließende Schuss war zwar noch leicht abgefälscht, für Weltklasse-Keeper Casillas aber kein Problem.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Italiener ihre größte Chance der Partie. Di Natale, für Cassano eingewechselt, kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, scheiterte aber dennoch am überragend parierenden Casillas. Auch der Nachschuss konnte den viermaligen Welttorhüter nicht überwinden.
Italiens Trainer Prandelli hatte bereits früh in der zweiten Halbzeit seinen dritten und letzten Wechsel vollzogen. Das sollte sich jedoch rächen: Nachdem sich Thiago Motta ohne Fremdeinwirkung verletzt hat, mussten die Italiener fortan mit 9 Feldspielern den ohnehin schon überlegenden Spaniern Paroli bieten. Trotz einiger Großchancen sprang für die Spanier aber zunächst nichts zählbares aus ihrer Feldüberlegenheit heraus. Erst sieben Minuten vor Schluss schob der mittlerweile eingewechselte Top-Torjäger Fernando Torres, nach starker Vorarbeit von Xavi, gekonnt zum 3:0 ein. Obwohl das Spiel spätestens jetzt endgültig entschieden war, ließen die Spanier auch in den letzten Minuten nicht locker und der eingewechselte Mata erhöhte Sekunden vor dem Abpfiff auf 4:0. Die Vorarbeit lieferte diesmal Chelsea-Kollege Torres. Durch die Vorlage darf sich Torres übrigens auch über die Torjägerkanone freuen.
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